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#1 Bikepacker Meetup - Schweiz

Heute ist mein Geburtstag, mein grösstes Geschenk habe ich allerdings schon am vergangenen Freitag erhalten, als über 40 Bikepacker zum #1  Bikepacker Meetup Schweiz nach Baden gekommen sind. Es war wundervoll so viele neue und altbekannte Freunde zu vereinen und gemeinsam einen Abend voller Bikepacker Vibes zu erleben. Die vielen positiven Rückmeldungen haben mich extrem gefreut geben Motivation auch den nächsten Schritt zu einer echten Bikepacker Community Schweiz zu machen.

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In den Vortrag über die verschiedenen Facetten des Bikepackings und dem Bikepacker Renn-Kompass flossen Stimmen aus dem Publikum ein und erzeugten eine tolle Atmosphäre.  In der Pause gab es feine Pizzas und es wurde rege über das Gehörte diskutiert und eigene Erfahrungen ausgetauscht, eine wahre Freude dies zu beobachten und sich ab und zu etwas dazu zu gesellen.

Giracomo Bianchi, Organisator des ITALY DIVIDE

Giracomo Bianchi, Organisator des ITALY DIVIDE

Der zweite Teil des Abends war den beiden Events ITALY DIVIDE und dem NAVAD 1000 gewidmet. Giacomo Bianchi (Oganisator des ITALY DIVIDE) berichtete via Live-Session aus Italien über sein Bikepacking Rennen, welches Ende April von Napoli über Rom Siena, Florenz, Bologna, bis zum Gardasee führt und versprühte mit seinem authentischen Italienischen English-Akzent ein Bisschen Italien in den Raum. Seine köstlichen Anekdoten wurden oft mit lautem Lachen und frenetischen Klatschen bestätigt.

Willi Felix, Organisator des NAVAD 1000

Willi Felix, Organisator des NAVAD 1000

Beim anschliessende Beitrag vom NAVAD 1000 Organisator Willi Felix wurde es etwas stiller, seine packenden Schilderungen und witzige Art das Monument NAVAD 1000 etwas kleiner zu machen, als es eigentlich ist, zog uns alle in den Bann. Besonders schön empfand ich die Geste, welche Willi an Sämi Burkart machte, indem er ihn als erster Schweizer Teilnehmer der TOUR DIVIDE zu Wort kommen liess, der dann etwas über die Anfangszeiten des Schweizer Bikepackings berichtete. Das war eine Zeit in der die meisten Anwesenden noch gar nicht wussten, dass es sowas wie Bikepacking gibt, mich eingeschlossen. Ein schöner Moment, an den ich mich noch lange erinnern werde.

Nach dem Aufräumen war ich zwar richtig müde, aber trotzdem zu aufgewühlt für einen konventionellen Heimweg und so habe ich mich mit meinem OSPA vollgepackt auf den Heimweg gemacht. Auf den ersten Kilometern wurde ich noch von Nello begleitet, danach pedalierte ich bei eisiger Kälte durch die stille Nacht und konnte die vielen schönen Eindrücke des Abends optimal verarbeiten. Nach 2.5 Stunden Fahrt kam ich etwas vor 4 Uhr in der Früh, in einer Waldlichtung an einer schönen gedeckte Brätelstelle vorbei, wo ich meinen Schlafsack ausbreitete und es mir kuschlig warm machte (bei -5C). Es dauerte aber noch eine Weile, bis ich endlich in einen gesunden Bikepackerschlaf fiel – genial.

Das einzige was ich im Hinterher bereue ist, dass wir kein gemeinsames Erinnerungsfoto gemacht haben, es war einer dieser Momente die ich sehr gerne als Erinnerung auf einem Bild festgehalten hätte. Ein paar Schnappschüsse gab’s aber trotzdem, diese sind unten angefügt.

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P.S: der Willi Felix ist ein grosszügiger und schlauer Fuchs. Am Event hat er eine Packung Nutrixxion Energy Bars und Gels aufgelegt, an der sich jeder bedienen konnte, was auch rege genutzt wurde. Ich schreibe ja regelmässig, dass ich eher normale Ernährung bevorzuge, habe mir aber trotzdem ein Riegel mit auf meine Nacht-Tour mitgenommen. Die hälfte habe ich unterwegs und den Rest genüsslich im Schlafsack gegessen. Die Dinger sind so lecker, ich muss mir wohl eine Kiste bestellen. Clever gemacht Willi, du hast mich voll erwischt ;-)

ITALY DIVIDE 2018

My second bikepacking race ever was the ITALY DIVIDE, a 935km self supported non-stop adventure with 15’000m difference in altitude. It follows fast rolling gravel roads with quite a few technical MTB trails (Via degli Dei/Monte Baldo).

I explored the wild and remote Italy with a nice mix of history along the trail. During this adventure starting at the historical centre of Rome, I cycled through Siena, Florence, Bologna, Verona, Mantova and finally arrived in Torbole on the shore of lake Garda after crossiing two big mountains. 

 

Highlight I

The countless nice places I passed.

Highlight II

The great Italian food -  in restaurants or on the bike ;-)

Highlight III

The contrast of remote, lonesome biking and then crossing the  nice historical cities.

Highlight IV

A lot of nice bkepacking collegues I met before, during and after the race.

Highlight IV

The hospitality of the Parparo Vecchio team cooking great food and offered dry place to sleep when I arrived late in the night. At 3 a. m. I was just ready to jump on the bike a storm passed and I had to wait 4 hours longer than planned. After checking the position of the ohter riders, I realized, that two Czech colleagues I met so many times before, were freezeing in front of the door. I let them in and we waited till the storm passed. 

Highlight V

Cycling in the night and early mornings is like being on drugs - absolutely addictive. 

 

Lowlight I

Navigating with my GARMIN Oregon 720 was a real nightmare.

1. Due to very similar color of the actual track and some roads I I got lost several times and had to make big detours. This is very frustrating and a real flow killer. 

2. I had to change batteries minimum every 4 hour.

I returned the device back to GARMIN, they did a warranty exchange, I paid some extra so I have a new Garmin Edge 1030 for the next tour :-)

 

Lowlight II

The side effect from extrem long riding is that I get numb fingers and tows. It is way better than after the NAVAD 1000 last year, but still, it takes months to be back in original condition.

Another health issue are the bloated feets/legs and the blisters on my ass, but furtunately this is healing pretty quickly.

Lowlight III

I had a head-on collision with a biking woman coming on the wrong side around a corner shortly before Bologna. Beside some minor scratches, a broken break lever and grip nothing serious. After a repair stop in a nice bike shop I was able to continue.

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Lessons learned

  1. Find my speed, listen to my inner voice instead of trying to follow others.

  2. I hate power gels (aka robo food) but sometimes its better than to run out of energy.

  3. Always take an extra litre of fresh water with you, running out of water is about the worst thing that can happen.

  4. Enjoy the highs and overcome the lows.